Reisebericht Oktober 2010


Tag 1

Dies ist der Reisebericht der Oktober - Ausfahrt 2010. Diese fand statt vom 02. - 05.10.2010 .
Teilnehmer an dieser Ausfahrt waren, Bernd, Sepp, Gastfahrer Klaus, der Verfasser des Berichts Michael  und Rüdiger der aber erst am Sonntag nachkommen wollte.

So trafen  wir un s also zu viert am Samstag dem 02. Um 7:00 bei Gastfahrer Klaus der übrigens zu MF - Megesheim gehört.
Die erste Teilstrecke verlief zügig über die Bundesstraßen bis nach Garmisch, von dort ging es weiter bis ins Ötztal, unterbrochen wurde diese Mammut Etappe von diversen Kaffee Rauch und Tankpausen. Im Kühtai das wir so gegen elf Uhr erreichten, statteten wir unserem Stamm Gasthof Waldesruh einen Kurzbesuch ab. Waldesruh hatte aber leider Betriebsferien so das wir dort keinen Kaffee bekamen.
Also ging die Fahrt nach einer Zigarette für unseren Raucher weiter das Ötztal entlang. Der weitere Weg führte dann das Timmelsjoch hoch, nachdem die Maut bezahlt war ging es wieder hinunter, an der ersten Kneipe rechts wurde dann die Mittagspause eingelegt. Nachdem die Bäuche wieder gut gefüllt waren ging die Fahrt Richtung Meran weiter. Auf kleinsten Seitenstraßen erreichten wir dann den Monte Bondone dort wurde wieder Cappuccino  getankt. Die letzte Tagesetappe führte uns dann zuerst in Richtung Riva del Garda, in Riva tankten wir die Maschinen wieder voll. Nachdem wir in die Tunnel einfuhren gaben wir noch einmal Gas und machten mit unseren 2 - Zylindern richtig Musik. Kurz darauf waren wir auch schon an unserem Ziel, Limone.  Als die Pension erreicht war hatten wir ca. 550 km in zwölf Stunden zurückgelegt.
In der Pension bezogen wir unsere Zimmer und gingen dann Nahtlos zum Begrüßungsumtrunk über. Dabei wurde ich zu diesem Reisebericht verurteilt.
Der Anschließende Fußmarsch in die Altstatt war dann entsprechend lustig, nachdem ein Restaurant gefunden war in dem wir um halb zehn noch Bedient wurden ließen wir uns zu einem hervorragenden Italieneschen Essen nieder.  Vor der Bar in der wir drei ,Bernd Michael und Rüdiger, immer unseren Absacker tranken erwartete uns eine große Überraschung in Form von Rüdiger. Der einen Tag früher als geplant Eingetroffen war. Der Absacker an diesem Abend war dann ein sehr ausgedehnter, bis ca. drei Uhr.

Tag 2

Das Frühstück wurde verschoben von acht Uhr auf halb Zehn und die Abfahrt auf viertel elf.
Von Limone aus führte uns Bernd in die Berge, der Straßenbelag wurde immer schlechter aber die Landschaft immer Imposanter.  Nach einer guten Stunde erreichten wir den Valestivo Stausee und folgten der Straße nach Idro. Am anderen Ufer des Idro See folgten wir wieder einer kleinen Straße hoch in die Berge, dort hatten wir eine Begegnung mit dem Italieneschen Almabtrieb. Nachdem die Kühe vorbei waren wurde auch der Straßenbelag immer schlechter, solange bis nur noch Schotter übrig war. Dieser Weg führte uns schließlich auf den Passo Maniva, dort in der Berghütte machten wir dann Mittagspause. Weiter ging es dann Richtung Passo Groce Dominie diese Strecke verlor ebenfalls bereits nach kurzer Zeit ihr Teerkleid, dafür führte uns der Weg in die Wolken. Über die Passhöhe fuhren wir dann nach Bagolino. In Bagolino bogen wir wiederum auf kleine Seitenstraßen ab, die uns zum lago Ledro führten. Der Rest des Weges ist dann für jeden Ortskundigen nachvollziehbar, über Riva nach Limone. Gefahrene Strecke ca. 200 Km. Der Begrüßungsumtrunk viel an diesem Abend etwas knapper aus, dafür das Abendessen in einer bekannten Pizzeria um so reichlicher.
Der Absacker beschränkte sich auf Espresso, Wasser und ein kleines Bier.

Tag 3

Frühstück gab es wie geplant um acht Uhr und die Abfahrt erfolgte kurz nach halb neun.
An der ersten offenen Tankstelle wurden die Tanks wieder gefüllt. Dann ging es weiter zur Fähre die wir auch Planmäßig erreichten. Nach dem Übersetzen, dabei hatten wir eine schöne Unterhaltung mit einigen anderen Deutschen, schlugen wir uns sofort ins Hinterland. Die Strecken die dabei zurückgelegt wurden sind mir leider nicht mehr Nachvollziehbar, es waren allerdings Straßen aller Kategorien und Beläge jeder Art dabei. Diese Strecken waren fahrerisch Anspruchsvoll und Abwechslungsreich, Deswegen ein großes Lob an unseren Tourguide Bernd. Mittagspause wurde in einem schönen Lokal am Wegesrand eingelegt, der Koch dort stellte sich für uns hin und bereitete Spagetti Aglio Oilio Peperonicci zu. Dazu kann ich heute noch sagen das diese wirklich Hervorragend schmeckten, Etwas anderes passierte auf der Terrasse auch noch denn als ich Aufstehen wollte brach die Armlehne meines Plastikstuhls ab und das obwohl ich nicht mal hundert Kilo wiege. Ich vermute mal eine Materialschwäche
Gegen drei Uhr Nachmittags setzte dann leichte Landregen ein, zu dieser Zeit befanden wir uns ungefähr auf der Rückseite des Monte Baldo. Aufgrund dieser Witterungslage beschlossen wir unsere Tour langsam ausklingen zu lassen. Der Rückweg wurde dann zügig über die Uferstraße des Gardasee abgewickelt. Tagesstrecke ca. 220 Km. Dann folgte das übliche Abendprogramm, Kleines Bier große Pizza, mit der Abwandlung das unsere Klamotten im Heizraum eine Wärmebehandlung erfuhren.

Tag 4

Frühstück um acht dann Bezahlen und die Maschinen Aufrödeln, Die Abfahrt erfolgte kurz nach neun  bei nassen Straßen. Regen gab´s aber da noch nicht. In Riva dann das erste Problem die Gruppe wurde getrennt, Rüdiger und ich machten uns keine großen Gedanken denn wir kannten eine Tankstelle auf der Straße Richtung Trento. Dort fanden wir unsere Kameraden aber nicht vor, also Telefonierten wir, als die anderen dann auch Eingetroffen waren gab es erst mal einen Cappu und Sprit für die Maschinen.
Die Fahrt führte uns im Formationsflug hoch in Richtung Brenner, in Sterzing gab es dann im Biwak noch einmal eine Pizza. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Straßen nass aber der Himmel trocken. Glück gehabt, doch das sollte nicht so bleiben. Da uns eine Österreicher berichteten in Innsbruck regne es nicht beschlossen wir auf den Regenkombi zu verzichten. Kurz nach Sterzing fing es dann auch an leicht zu Regnen. Oben am Brenner übernahm dann Rüdiger die Führung, er ist unsere Bremse dank ihm haben wir in Österreich noch nie ein Ticket bekommen. Tja Sepp und Klaus ging das wohl zu langsam sie Überholten und weg waren Sie. Wir drei erreichten Innsbruck relativ Trocken, nach einer Tank und Zigaretten Pause ging es weiter über den Zirler Berg. Dort Erwischte uns dann wieder der Regen, diesen sollten wir dann auch für längere Zeit nicht mehr loswerden, was wir aber nicht wussten denn der Wetterbericht hatte für Deutschland Sonne gemeldet. Die Regenkombi´s blieben also verstaut. In Saulgau reichte es dann, Tropfnass und Eiskalt zogen wir die Regenpellen über, Besser viel Besser. Bei Langweid lies der Regen nach und bei Meitingen gab es an der  Tanke dann noch einmal einen Cappu und eine Kippe. Bei Bernd zu Hause tranken wir dann noch ein kleines Pils auf die schöne Fahrt, dort erreichte uns dann auch die Nachricht das Sepp und Klaus ebenfalls gut nach Hause gekommen waren.

Die Bilder zu dieser Reise stammen ebenfalls zum Teil von mir und die Restlichen von Bernd.

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